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Endlich fiel der Startschuss für die neue Saison des Histo Cups. Nach intensiven Testtagen in Salzburg und am Red Bull Ring ging es für alle Rennserien zum Auftakt ins tschechische Most. Aufgrund der Absage zweier Gastserien wurde ein kompaktes Veranstaltungsformat gewählt. Testfahrten am Samstagvormittag, gefolgt von Qualifyings und ersten Rennläufen am Nachmittag.

BMW 325 Challenge

Ganz nach dem Motto „Wenn der Vater mit dem Sohne“ lieferten sich Gerhard und Patrick Weiss bereits im Qualifying ein spannendes Duell um die Pole-Position. Dieses setzte sich im ersten Rennen fort – mit dem besseren Ende für Patrick Weiss, der knapp vor seinem Vater gewann. Platz drei ging an den Tiroler Richard Prethaler.

Rookie Dominik Ségur-Cabanac überzeugte mit Rang vier vor Christian Papai und Christopher Behensky, der mit massiven Getriebeproblemen zu kämpfen hatte. Nach dem Rennen zeigte sich die gelebte Histo-Cup-Philosophie. Das Team Weiss stellte Behensky ein Ersatzgetriebe zur Verfügung – inklusive Einbau. Ein starkes Zeichen für den besonderen Teamgeist und Kameradschaft im Fahrerlager.

Auch das zweite Rennen gewann Patrick Weiss vor Gerhard Weiss und Richard Prethaler. Ségur-Cabanac wurde erneut Vierter. Behensky lag lange auf Podiumskurs, musste sich jedoch aufgrund technischer Probleme – keine Kupplung – mit Rang fünf zufriedengeben.

Formel Historic

Das erste Rennen war zunächst geprägt vom Zweikampf zwischen Josef Neuhauser (Dallara F3) und dem Ungarn Patrik Lipovics (Tatuus F4). Neuhauser musste jedoch aufgrund von Öldruckproblemen zurückstecken und kämpfte anschließend mit Roman Pöllinger und Thilo Krichbaum um den Klassensieg.

Robert Waschak aus Salzburg gab im Formel Renault 1800 ein gelungenes Debüt und zeigte sich zufrieden. In der Sportwagenwertung setzte sich Alexander Frank (PRC) vor Arthur Bruckner (Lotus 23) und Markus Bogner (Lola T590) durch.

Im zweiten Rennen ließ Patrik Lipovics nichts anbrennen und gewann vor Krichbaum und Neuhauser. Bei den Sportwagen siegte Arthur Bruckner vor Peter Bogner.

Young Timer

Das erste Young-Timer-Rennen begann mit einem packenden Zweikampf. Norbert Greger (Porsche 997 GT3) verteidigte zunächst die Führung gegen Andreas Rehwald (BMW M3 E36). Nach einer Full-Course-Yellow-Phase gelang Rehwald jedoch der bessere Restart und er übernahm die Spitze. 
In der Schlussrunde bekam Rehwald jedoch Probleme, wodurch Greger den Sieg holte. Dahinter folgten Boris Hartl und Peter Fronius (beide Porsche 997 GT3). Dominik Klima wurde Fünfter und gewann die Klasse bis 2500 ccm.

Die Mazda MX-5-Wertung entschied Peter Nemsila knapp vor Drahomir Osvald und Tomas Kollar für sich.

Auch im zweiten Rennen blieb Greger siegreich vor Hartl und Fronius. Dominik Klima gewann erneut seine Klasse. In der TCO-Klasse setzte sich Harald Schmid (Porsche Cayman) durch. Die Mazda-Wertung ging wieder an Nemsila.

Austrian GT

Mit Spannung wurde das erste Rennen der Austrian GT erwartet. Polesetter Oliver Michael führte das Feld an, gefolgt von Bob Bau und Johannes Gantner. Mario Huber startete nach einem Defekt im Qualifying vom Ende des Feldes und arbeitete sich schnell nach vorne.

Nach fünf Runden führte Michael vor Stefan Ertl, Bau, Gantner und Huber. In der Rennmitte entwickelte sich ein spektakulärer Dreikampf um Platz drei zwischen Bob Bau, Huber und Gantner.

Am Ende setzte sich Oliver Michael vor Stefan Ertl (beide Porsche 992 GT3) und Mario Huber (Porsche 991.3 GT3) durch. Die Klassenwertungen gingen unter anderem an Herbert Karrer und Klaus Schneeberger.

Im zweiten Rennen erwischte Huber den besten Start und übernahm zunächst die Führung, ehe Michael wieder konterte und erneut gewann. Ertl wurde Zweiter vor Huber.

Historische Tourenwagen

Das erste Rennen wurde von Sascha Mitic (Porsche 964 RSR) und Florian Stahl (BMW E30) angeführt. Nach einem schwachen Start von Stahl entwickelte sich ein intensiver Kampf an der Spitze. René Jentzsch (Chevrolet Delago) übernahm zwischenzeitlich die Führung, ehe sich ein dramatischer Schlusskampf mit Federer im McLaren entwickelte. In der letzten Runde konnte Federer schließlich den Sieg holen, vor Jentzsch und Mitic. Die Anhang-K-Wertung gewann Michael März (BMW 2002).

Im zweiten Rennen siegte René Jentzsch vor Mitic und Bolliger. Auch hier war Michael März erneut der schnellste Anhang-K-Pilot.

RAVENOL 1-Hour Endurance Race

Das erste Endurance-Rennen der Saison gewann Stefan Ertl vor dem Duo Weissenlehner/Karrer (beide Porsche 992 GT3 Cup). Platz drei ging an „Bob Bau“. 
Das Rennen musste nach 40 Minuten vorzeitig beendet werden, nachdem Herbert Karrer aufgrund eines Bremsversagens heftig in die Leitplanke einschlug. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt – Karrer blieb glücklicherweise unverletzt.

Classica Trophy

In der Solo-Wertung setzte sich Gerhard Braunegger (Seat Ibiza) vor Martin Tischler und Robert Baumgartner durch. 
Die Teamwertung gewannen Herbert Margreiter und Konnie Aistleitner (Alfa Romeo) vor Alois Hechenleitner und Steffi Huber (BMW 325i). 
In der Digitalwertung siegten Stefan und Werner Riedler (Porsche 911).

Michael Steffny

Presse Histo Cup