Bericht Histo Cup Slovakiaring 12.-14. August 2022

150 Rennteams des Histo Cups sind zum Slovakiaring nahe Bratislava angereist. Bereits am Freitag konnte ausgiebig getestet werden und am Nachmittag fanden das Qualifying und das „Sunset Race“ statt.

Pünktlich um 19.00 Uhr wurde das Endurance Race gestartet. 22 Teams nahmen das Rennen auf, das Polesetter Team Michael und Markus Fischer setzte sich mit dem BMW Z4 GT3 gleich in Führung. Bereits in der ersten Runde musste das Safety Car ausrücken, das im Laufe des Rennens noch zweimal zum Einsatz kam. Kurz vor dem Zeitfenster für die Fahrerwechsel für ein MZR KTM mit brennendem Motor die Zielgerade entlang. An der Boxenausfahrt konnte dann das Feuer von den guten Streckenposten gelöscht werden. Kurzzeitig übernahm Manuel Süßenguth die Führung, die sich dann die Favoriten wieder zurückholten. Das Team Medilikke Motorsport Fischer/Fischer gewann vor dem Team MZR mit Max Grip, KTM GTX und Razoon Motorsport, Dennis Liebl, KTM GTX. Manuel Süßenguth wurde mit dem Porsche 991 Vierter vor dem ungarischen RP Team mit Arpad Viszokay, BMW M4.

Die Young Timer bis 3000cc gewann das Gotcha Team /Christian und Alexis von Wedel, BMW 325i vor dem Team MB Bertone Peter Hinderer/Michael Baltes, Mini Cooper. Die großen Young Timer bis 2006 gewannen das Team Markus Weege / Philipp Matterdorfer, BMW M3 E46 vor Gerhard Flenreiss /Herbert Karrer, Porsche 996 und Sigi Kuzdas/Herwig Duller, BMW M3 E46, die wegen einer Kollision eine drive through Strafe ausfassten.

Am Samstag begannen die Rennen bereits um 12.30. Den Anfang machten die Formelfahrzeuge.

Formel Renault 2.0, Rennen 1

Polesetter Dominic Makolm matchte sich anfangs mit Philipp Thiel und Michael Fischer. Im Laufe des Rennens drehte sich Thiel in das Kiesbett, Fischer und Makolm mussten ausweichen und der Ungar Adam Kovacs nutzte die Gunst uns setzte sich in Führung, gefolgt von michael Fischer und Dominic Makolm. So war auch der Zieleinlauf nach 20 Minuten Rennzeit. Vierter wurde Leopold Matouschek vor Roman Pöllinger.

Formel Historic und Sportwagen, Rennen 1

Polesetter Stefan Eisinger setzte sich erwartungsgemäß in Führung, die er bis ins Ziel nicht mehr abgab. Dahinter tobte lange ein Kampf um die Positionen. Norbert Fritz, Reynard F3 Libre wurde schließlich Gesamtzweiter vor dem Deutschen Markus Deutsch, Lola T492 und Christian Windischberger Formel Renault 1.8. Karl Neumayer wurde schnellster F3 Pilot. Schnellster Formel Ford 1600 wurde Peter Hinderer, Lotus 51 vor Rainer Rosenberg.

Touring Car Open und Young Timer über 3000cc, Rennen 1

Franz Halwachs gelang ein Start/Ziel Sieg vor seinem Markenkollegen Manuel Süßenguth, beide Porsche 991 und Reini Sampl, KTM GTX gefolgt von   Max Grip, KTM X-Bow. Schnellster Young Timer war der Wiener Markus Weege, BMW M3 E46 knapp vor dem Schweizer Daniel Büchi, Chevrolet Camaro und dem Salzburger Heinz Weissenbacher, Porsche 997 GT3.

BMW 325 Challenge, Rennen 1

Der erwartete Kampf an der Spitze ist eingetroffen. Polesetter Lando von Wedel setzte sich vorerst in Führung vor seinem Bruder Alexis. Kevin Speigner hatte einen tollen Start und mischte gleich mit. Auch Tobias Fischer war mit on der Partie. Patrick Weiss wollte es auch wissen und kam leicht von der Strecke ab. Derweil tobte der Kampf um den Sieg. Zwei Runden vor Schluss konnte Speigner die Führung übernehmen, Fischer flog beim Versuch die Spitze zu übernehmen ins Kiesbett. Lando von Wedel konnte sich in der letzten Runde die Führung wieder zurückholen und gewann vor Kevin Speigner und Alexis von Wedel. Patrick Weiss wurde Vierter vor Leon Unger. Die Silver Cup Wertung holte sich Gerhard Weiss vor Rupert Weissenlehner.

Mini Cooper Cup, Rennen 1

Peter Hinderer konnte lange die Führung halten vor Lothar Sausemuth und Michael Baltes. Sausemuth konnte gegen Ende des Rennens die Führung übernehmen vor Hinderer und Baltes. Karl Hes wurde Vierter.

Tourenwagen Open und Young Timer bis 3000cc, Rennen 1

Vorerst lag der Deutsche Andreas Rehwald, BMW M3 E36 in Führung ehe er ausfiel. Tobias Weberhofer, Opel TCR und Manuel Meisinger, Seat TCR lieferten sich daraufhin einen beherzten Kampf um die Spitze. Weberhofer siegt schließlich vor Meisinger und dem Kärntner Hubert Auernigg, BMW M3 E36. Auernigg was zugleich der schnellste Young Timer vor Manuel Reitberger, Ford Focus und Philipp Mattersdorfer, Opel Astra. Dritter der 2 Liter Klasse wurde hinter den Beiden Dominik Klima, Honda Integra. Simon Kölbl gewann die Klasse YT bis 3000 vor Karl Kölbl und Wolfgang Komornik, alle BMW 325i.
Einen tollen Kampf lieferten sich die Mazda MX5 Fahrer. Peter Nemsila gewann vor Jan Filip und Pavol Jajkay. Die TCO bis 2000cc holte sich Helmut Landherr vor Wolfgang Bauer, beide Renault Clio.

Historische Fahrzeuge Anhang K und STW mit Porsche Classic Cup, Rennen 1

Der Deutsche Walter Hoffmann gewann mit seinem Can AM Sportwagen vor Roger Bolliger, Pontiac Trans AM und Beat Gubler, Dodge Challenger, alle STW Fahrzeuge. Sieger der Anhang K wurde der Tscheche David Becvar, Jaguar XJS vor Patrick Neisser, Ford Sierra Cosworth und Günter Schmidt, Porsche 911SC. Die Porsche Classic Wertung holte sich Thomas Brditschka, Porsche 944. Sieger der Tourenwagen K bis 2000 wurde Dominic Makolm, Ford Escort vor Michael März, BMW 2002 und Michael Baltes, Fiat 131 Mirafiori. Bernhard Schmidbauer gewann die Klasse STW bis 3000cc vor Daniel Braunstein, BMW 325i und Peter Jaitner, Ford Sierra.


die Klasse Anhang K bis 1000cc gewann der Salzburger Dieter Gerstl, Fiat Abarth 1000TCR vor Bernhard Deutsch, Steyr Puch 650TR und Christian Bernard BMW 700RS. Die Klasse STW bis 1600cc gewann der Oberösterreicher Klaus Holzinger, Alfasud Sprint. STW bis 2000cc war ein Sieg für Peter Pöschl, Ford Escort vor Stefan Langthaler, VW und Markus Eder, Alfa Romeo.

Pöschl, Ford Escort vor Stefan Langthaler, VW und Markus Eder, Alfa Romeo.

Classica Trophy

Je ein Training und drei Wertungsläufe standen für die Classica Trophy auf dem Programm. Die Solowertung gewann Gerhard Braunegger mit seinem Alfasud Sprint vor Niki Horvath, Porsche 911 und Bernhard Hopfinger, Renault Clio.


Die Teamwertung holten sich erwartungsgemäß die Salzburger Herbert Margreiter/Konnie Aistleitner, Alfa Romeo Spider vor Werner Frank/Martina Schärf, Dacia Cup und Guido Georg Braun, Porsche 944.

BMW 325 Challenge, Rennen 2

Bereits am Sonntag um 11.30 Uhr fand das zweite Rennen der BMW Challenge statt. Polesetter war abermals der Deutsche Lando von Wedel vor Kevin Speigner und Alexis von Wedel.
Lando Wedel setzte sich sofort in Führung, hinter ihm platzierte sic gleich Patrick Weiss, der einen tollen Start hatte, gefolgt von Alexis Wedel und Kevin Speigner. Speigner und Tobias Fischer fielen nach einer kleinen Kollision etwas zurück. Speigner lieferte dann eine tolle Aufholjagd, überholte Herbert Karrer und Leon Unger und gegen Ende auch Alexis Wedel. Damit erreichte er das Podium als feiner Dritter. Gerhard Weiss gewann die Silver Cup Wertung vor Rupert Weissenlehner und Walter Braunstein, der einen Reifenschaden erlitt.

Mini Cooper Cup, Rennen 2

Die Mini Cooper Kategorie gewann Peter Hinderer vor Michael Baltes und Lothar Sausemuth, der anfangs führte aber mit technischen Problemen zurückfiel. Karl Hes holte sich die R 53 Wertung.

Formel Renault 2.0, Rennen 2:

Michael Fischer erlitt leider im Qualifying einen kapitalen Motorschaden. Der Ungar Adam Kovacs setzte sich anfangs in Führung, gefolgt von Dominic Makolm und Philipp Thiel. So war auch der Zieleinlauf. Hinter dem Periode 1 Sieger Adam Kovacs platzierten sich Leopold Matouschek und Roman Pöllinger.

Formel Historic, Rennen 2:

Der Sportwagenfahrer Stefan Eisinger erwischte mit seinem starken PRC Opel wieder den besten Start und setzte sich sofort an die Spitze und landete einen Start/Ziel Sieg. Dahinter lag zuerst Günter Ledl, Dallara F3, gefolgt von Norbert Fritz und Otto Flum, beide Reynard F3. Ledl fiel ein wenig zurück und somit wurde Fritz Gesamtzweiter und Otto Flum Dritter der Formel Historic. Sieger der Formel 3 wurde Charly Neumayer. Die kleine Formel Renault holte sich Christian Windischberger.

Touring Car Open und Young Timer über 3000cc, Rennen 2:

Manuel Süßenguth erwischte den besten Start und setzte sich gleich in Führung vor Josef Halwachs, beide Porsche 991, dicht gefolgt von Max Gri0, der seinen KTM X-Bow ganz toll pilotierte. Im Infield kam er immer ganz heran, aber auf den Geraden fehlten ihm die PS.


Das Young Timer Rennen entschied der Wiener Markus Weege für sich, der sich den Angriffen von Daniel Büchi, Chevrolet erwehren konnte. Büchi drehte sich dann und Heinz Weissenbacher, Porsche 997 „schlüpfte“ durch und wurde Zweiter vor Büchi und Christoph Gürtler, BMW V8.

Histo Cup K und STW mit Porsche Classic Cup, Rennen 2:

Walter Hoffmann lieferte einen Start/Ziel Sieg vor den beiden Schweizern Roger Bolliger und Beat Gubler. Bernhard Schmidbauer gewann die STW bis 3000cc und Peter Pöschel die STW bis 2000cc. David Becvar war schnellster Anhang K Pilot und zugleich Sieger der K über 3600cc vor Bernd Matzer, Chevrolet. Franz Kerzner holte sich die Klasse K bis 2000ccm vor Niko Schuch, Opel Manta und Robert Rottenhuber, Ford Escort BDA gefolgt von Bernd Grubauer, Ford Escort RS2000. Michael März kämpfte anfangs mit um den Sieg ehe der BMW 2002 streikte. Klaus Holzinger gewann die Klasse STW bis 1600cc. Dieter Gerstl holte sich mit dem Abarth 1000 die Klasse bis 1000cc vor Bernhard Deutsch, Steyr Puch und Christian Bernard, BMW 700RS.

Touring Car Open und Young Timer bis 3000cc, Rennen 2:

Manuel Meisinger hat mit dem neuen Auto, Seat TCR, das Rennen gewonnen vor dem schnellsten Young Timer Hubert Auernigg, BMW M3 E36 und Manuel Reitberger, Ford Focus, Emanuel Peter, Dominik Klima und Philipp Mattersdorfer.
Die TCO bis 2000cc holte sich Wolfgang Bauer vor Helmut Landherr, beide Renault Clio. Auch die Mazda MX5 Piloten kämpften um die Positionen. Nach einigen Führungswechseln siegte schließlich Pavol Jajkay vor Jan Filip und Peter Nemsila. Simon Kölbl holt sich die Klasse bis 2500cc vor Wolfgang Komornik und Karl Kölbl, alle BMW 325i.

Pünktlich um 15.15 Uhr beendete Rennleiter Harald Lehner die Veranstaltung. Es war ein tolles Wochenende, die Fahrer waren sehr diszipliniert Das Publikum hat tolle Starts und Rennen gesehen.

Das nächste Rennen findet in Salzburg von 16. bis 18. September statt, wo auch das 25-jährige Jubiläum des Histo Cups gefeiert wird.