Bericht Pannoniaring 8.-10. Juli 2022

Unter der Patronanz von RSC und Trad & Service wurde das Race Weekend „Histo Cup Pannoniaring“ wehr erfolgreich veranstaltet. Rund 150 Teams kamen nach Ungarn. Am Freitagabend fand wieder ein tolles Open-Air-Konzert der „Bottles“ statt, die tolle Stimmung mit der Boogie-Woogie Musik ins Fahrerlager brachten. Organisiert wurde das „Sommerfest“ von Michel Purkhart (Trade & Service) mit Mithilfe von Point S Reifen Steffny und dem Histo Cup. Mittendrin auch Silvia Purkhart, die am Samstag ihren Geburtstag feierte!
Pünktlich um 24.00 Uhr wurde die Musik beendet um allen Teams die notwendige Nachtruhe zu ermöglichen. Manche feierten noch ein wenig weiter, zwei Teams mussten „nach der Nachtruhe“ noch darauf aufmerksam gemacht werden. Dann blieb alles im Rahmen, ruhig und friedlich.

In der Folge die Rennberichte:

Historische Fahrzeuge Anhang K, STW und Porsche Classic Cup

Rennen 1:

Das Rennen der historischen Fahrzeuge bis 3000ccm gewann der Deutsche Bernhard Schmidbauer mit seinem schönen und vor allem schnellen Opel Kadett GTE vor dem Wiener Youngster Stefan Fuhrmann Junior, BMW 325i und dem Steirer Tobias Weberhofer, der zum ersten Mal seinen Opel Kadett GSI einsetzte. Schnellster Anhang K Pilot wurde Toni Eckhart mit seinem Ford Capri RS 2600 vor Elmar Eifert, BMW 2002, Markus Lipp, Alfetta GTV und Michael Baltes, Fiat 131. Die gute besetzte Klasse bis 1000ccm gewann Bernhard Deutsch, Steyr Puch 650TR vor Christian Bernard, BMW 700RS und Gerhard Mühlparzer, Steyr Puch 650TR. Schnellster Porsche Classic Pilot war Thomas Brditschka, Porsche 944 vor Sven Pott, ebenfalls Porsche 944.


Das erste Rennen der Historischen über 3000ccm gewann Roder Bolliger, Pontiac Trans AM vor Erich Petrakovits, Ford Capri Gruppe 5 und dem schnellsten Anhang K Piloten David Becvar, Jaguar XJS. Der schnellste Porsche Pilot über 3000ccm war Toni Zisser.

Rennen 2:

Am Sonntag wurden die Historischen Fahrzeug zu einem Rennen zusammen gelegt da doch einige Ausfälle zu verzeichnen waren. Sieger wurde der Schweizer Roger Bolliger mit seinem Pontiac vor dem Tschechen David Becvar, Jaguar XJS und dem schnellen Bernhard Schmidbauer, Opel Kadett GTE. Hinter Becvar platzierten sich in der Anhang K Wertung Nico Unteregger, Chevrolet und Toni Eckhart, Ford Capri RS 2600. Hinter Bernhard Schmidbauer platzierten sich Thomas Herterich, BMW 325i und Tobias Weberhofer, Opel Kadett GSI in der Kategorie STW bis 3000ccm. Schnellste Porsche Pilot war Wolfang Belasta, Porsche 993 RS vor Thomas Brditschka und Sven Pot, beide Porsche 944. Die K Klasse bis 1000ccm gewann wieder Bernhard Deutsch vor Christian Bernard und Josef Heinrich, Mini Cooper 1000.


Der „Vorstand der Zwerge“, Bernhard Deutsch, führt in der historischen Gesamtwertung 10 Punkte vor David Becvar und Christian Bernard. Die STW Wertung führt der Deutsche Bernhard Schmidbauer souverän an vor Peter Pöschl und dem Team Bianca und Markus Kalkert. In der Porsche Classic Wertung führt der Deutsche Sven Pott vor Josef und Thomas Schößwendter und Toni Zisser.

Young Timer und Touring Car Open bis 3000ccm

Rennen 1:

Mario Huber gewann mit dem Seat Leon TCR knapp vor dem schnellsten Young Timer Piloten Hubert Auernigg, BMW M3 E36 und Manuel Meisinger, Seat Leon. Wolfgang Bauer platzierte sich mit seinem Renault Clio als Dritter der TCO. Die Kategorie der Young Timer bis 3000 gewann Hubert Auernigg vor Simon Kölbl und Wolfgang Komornik, beide BMW 325i.
Das erste Mazda MX5 Cup Rennen gewann Peter Nemsila vor Jan Filip und Pavol Jajkay.

Rennen 2:

Der Oberösterreicher Mario Huber gewann auch das zweite Rennen vor Hubert Auernigg und Andreas Rehwald, beide BMW M3 E36. Dritter der Young Timer wurde Simon Kölbl vor Karl Kölbl, beide BMW 325i.
Das zweite MX5 Rennen gewann wieder Peter Nemsila vor Jan Filip und Pavol Jajkay.

Young Timer und Touring Car Open über 3000ccm

Rennen 1:

Das erste Rennen der Großen moderneren Tourenwagen stand im Zeichen von einigen Gastfahrern von der TCM. Franz Lahmer konnte mit seinem Porsche 992 das Rennen gewinnen vor Max Grip und Hermann Berger, beide KTM X-Bow. Schnellste Young Timer war Thomas Weberhofer, Opel Omega V8 Star vor Markus Weege und Hermann Duller, beide BMW M3 E46 GTR.

Rennen 2:

Sigi Kuzdas, der mit seinem BMW Alpina B6 das erste Rennen versäumte, zeigte im zweiten Rennen groß auf und gewann vor Max Grip und Markus Weege. Hinter Kuzdas und Grip platzierte sich in der TCO Wertung Martin Oberndorfer als Dritter. Hinter dem Wiener Markus Weege wurden Heinz Weissenbacher, Porsche 997 Zweiter  und Thomas Weberhofer, Opel V8 Star Dritter.


In der Gesamtwertung der Young Timer liegt Markus Weege, BMW E46 knapp vor Andreas Rehwald, BMW E36 und Hubert Auernigg, BMW M3 E36 in Führung. Die TCO Gesamtwertung führt Mario Huber mit seinem Seat Leon TCR an, gefolgt von Sigi Kuzdas und Manuel Meisinger.

BMW 325 Challenge

Rennen 1:

Rupert Weissenlehner drehte sich in der ersten Runde darauf kollidierten Stefan Fuhrmann Junior und Leopold Unger. Kevin Speigner schied mit technischem defekt aus. Nach der Safety-Car Phase setzte sich Polesetter Lando von Wedel in Führung vor Patrick Weiss und Stefan Fuhrmann Senior. Stefan Rauscher und Tobias Fischer konnten das Tempo der ersten Drei mitgehen, hatten aber keine Chance in den Kampf einzugreifen. Gerhard Weiss gewann die E30 Silver Cup Wertung vor Christian von Wedel und Walter Braunstein.

Rennen 2:

Lando von Wedel gewann das sehr spannende zweite Rennen vor seinem Bruder Alexis und Patrick Weiss. Alexis bekam jedoch wegen mehrmaligen Überfahrens der weißen Begrenzungslinien (track limits) eine Zeitstrafe und verlor dadurch den zweiten Platz an Patrick Weiss. Vierter wurde Kevin Speigner vor Tobias Fischer. Die Silver Cup Wertung holte sich abermals Gerhard Weiss vor Walter Braunstein und Rupert Weissenlehner.
Lando von Wedel führt in der Gesamtwertung überlegen vor Leon Unger und Tobias Fischer. Um die Podestplätze wird es noch einen spannenden Kampf geben, da Lando von Wedel berufsbedingt in Salzburg fehlen wird. Um die Podestplätze mitkämpfen werden noch Herbert Karrer und Kevin Speigner.

MINI Cooper Cup

Rennen 1

Das erste Mini Cooper Cup Rennen gewann der Tiroler Matthias Rainer-Pranter vor den beiden Deutdschen Thomas Eismann und Michel Baltes, alle Mini Cooper JCW R56. Karl Hes siegte in der R53 Wertung.

Rennen 2:

Das zweite Rennen gewann Thomas Eismann vor Michael Baltes und Benedikt Weber.  Thomas Eismann ist nun der Gesamtführnde der Kategorie R56 im Gesamtklassement um die goldene Ananas. Karl Hes führt die Kategorie R53 an!

Formel Historic

Rennen 1:

Der Niederösterreicher Peter Peckary gewann mit seinem Dallara F3 das erste Rennen vor dem Wiener Stefan Eisinger-Sewald, PRC-Opel Sportwagen und Karl Neumayer, Dallara F3.
Karl Neumayer holte sich die historische F3 Wertung vor Daniel Hornung und Günther Sturm. Peter Hinderer gewann die Formel Ford Klasse bis 1600ccm vor Rainer Rosenberg und Franz Zierhofer.

Rennen 2:

Das zweite Rennen war eine klare Sache für den Wiener Stefan Eisinger-Sewald mit seinem PRC vor Georg Panzenböck, Dallara F3 und Franz Altmann, Formel Ford 2000. Peter Hinderer gewann die FF 1600 vor Benedikt Weber, beide Lotus 51 und Rainer Rosenberg. Christian Windischbauer gewann die älter Klasse der Formel Renault.


Eisinger-Sewald liegt nach 5 Rennen mit 11 Punkten Vorsprung auf Platz 1 vor Karl Neumayer und Daniel Hornung.

Formel Renault 2.0:

Rennen 1:

Martin Kraus konnte das erste Rennen nach spannendem Kampf für sich entscheiden vor Dominic Makolm und Norbert Lenzenweger, der mit dem Podestplatz sehr überraschte! Michael Fischer schied in der vierten Runde mit technischen Problemen aus.

Rennen 2:

Michael Fischer konnte die technischen Probleme beheben und gewann das zweite Rennen knapp vor dem Ungarn Ruben Kun und Dominic Makolm.


Fischer führt die Gesamtwertung an vor Dominic Makolm und Leopold Matouschek.

Ravenol 1-H Endurance Race

Das Team Koglbauer 2 konnte das Endurance Rennen vor dem Team Motorsportzentrum Ried und Duller Motorsport gewinnen. Das Team Fuhrmann. BMW 325i konnte die Klasse der YT gewinnen und liegen In der Gesamtwertung mit einem Punkt vor dem Team Duller Motorsport in Führung.

Classica Trophy

Solowertung: Gerhard Braunegger gewann mit seinem Alfa Romeo Sprint die Solowertung vor Niki Horvath, Porsche 911SC und Martin Tischler, Renault. Gerhard Braunegger führt in der Gesamtwertung mit 9 Punkten Vorsprung auf Nike Horvath und Brigitte Jaitner.

Teamwertung: Wieder ein sicherer Sieg für die Salzburger Herbert Margreiter / Konnie Aistleitner, Alfa Romeo Spider vor Wolfgang Jauch / Gregor Neulinger, Opel Manta und Günter und Vivien Ledl, Ledl RS 160.

Rennleiter Harald Lehner beendete am Sonntag pünktlich um 17.00 Uhr die Veranstaltung. Das nächste Rennen findet von 12. bis 14. August am Slovakiaring statt. Dort werden wir zum ersten Mal das neue Rennformat „alle Rennen 20 Minuten statt 9 Runden“ testen.

Hinweis:
Am 16. bis 18. September findet das Jubiläumsrennen „25 Jahre Histo Cup“ statt. Es wird ein Festzelt am Boxendach geben mit „Freibier“ bei der Fahrerbesprechung (Freitag) und Siegerehrung (Samstag)! Samstag und Sonntag werden auch VIP Gäste, Sponsorpartner sowie die Presse eingeladen. Für die Gäste wird oben am Boxendach ein betreuter VIP Bereich installiert.