Histo Cup Mozartpreis Salzburgring – Bericht

Bericht Histo Cup Mozartpreis Salzburgring

Rund 200 Rennfahrer sind zum zweiten Rennwochenende des Histo Cups nach Salzburg gekommen. Freitag konnte bei optimalen Wetterbedingungen den ganzen Tag trainiert und getestet werden. Am Samstag fanden am Vormittag ie ersten Qualifyings statt, das Wetter war, entgegen den Vorhersagen hervorragend, nicht zu heiß und damit bekamen die Motoren eine optimale Luftfüllung mit besserer Leistung.
Bereits um 11.30 fand am Samstag der erste Rennlauf der Young Timer und Tourenwagen Open bis 3000ccm statt. In der Folge die Kurzberichte:

Histo Cup K und STW bis 3000ccm, Rennen 1:

Das sehr gut besetzte Feld der historischen Tourenwagen bis 3000ccm bot Rennsport vom Allerfeinsten. Polesetter Werner Jetzt hatte am Anfang des Rennens Probleme mit seinem schönen und schnellen Fiat 131 Super Mirafiori und fiel bis auf den sechsten Rang zurück. Vorne ein Dreikampf zwischen Markus Kalkert, BMW 325i und den beiden Opel Piloten Bernhard Schmidbauer und Wolfgang Kaupp, beide Opel Kadett GTE. Schmidbauer gewann schließlich vor Kaupp und Werner Jetzt. Kalkert konnte  mit losem Frontspoiler noch den vierten Platz retten. Sensationell fuhr auch der junge Deutsche Lando von Wedel, der mit dem kleinen 1600er Lotus Elan vorne mitkämpfte und leider in der letzten Runde mit gebrochenem Auspuff w.o. geben musste.

Sieger der K 1000er Klasse wurde Bernhard Deutsch, Steyr Puch 650 TR vor Christian Bernard, BMW 700 und Dieter Gerstl, Fiat Abarth 1000TCR. Die Klasse K bis 1300ccm war eine klare Sache der Schweizer Piloten, Herby Senn gewann vor Peter Lüthy, beide Triumph Spitfire. Wedel gewann die Klasse K bis 1600ccm vor Wolfgang Kriegl, Alfa Romeo Giulia.

Die Klasse K bis 2000ccm holte sich der Gesamtdritte Werner Jetzt, Fiat 131 vor Michael März, BMW 2002 und Nikolas Schuch Opel Manta. Berti Schuster aus Dachau holte sich mit dem Alfa Romeo GTV die Klasse K bis 3000ccm.

Thomas Lehner, Alfasud Sprint holte sich den Sieg der Klasse STW bis 1600ccm vor Klaus Holzinger, ebenfalls Alfasud Sprint. Peter Pöschl siegte in der Klasse STW bis 2000ccm vor Markus Eder, Alfa Romeo und Ronald Weiderer, VW GTI.

Histo Cup K und STW über 3000ccm und Porsche Classic Cup, Rennen 1:

Markus Key gewann mit seinem Chevrolet Late Model das Rennen der großen historischen Tourenwagen vor René Jentsch, Chevrolet Delago und Frank Vessella, Chevrolet Corvette. Schnellstet Anhang K Pilot wurde Jaroslav Rejka vor seinem tschechischen Landsmann David Becvar, beide Jaguar XJR, die sich einen sehenswerten Kampf um den Sieg geleifert haben. Dritte der K Piloten wurde Franz Wetzlmaier, BMW 535i.

Den Porsche Classic Cup gewann Manfred Niederhof, Porsche 934 Turbo vor Josef Schößwendter, Porsche 944 Turbo und Markus Hufeld, Porsche 924 GTS. Die Klasse Porsche bis 2500ccm holt sich Gerhard Bruckmüller vor Stephan Rott und Alberto Mondinellí, alle Porsche 944.

BMW 325 Challenge, Rennen 1

Polesetter Lando von Wedel setzte sich knapp vor dem Salzburger Patrick Weiss durch. Der Kampf ging so Runde für Runde. Anfangs war Tobias Fischer toller Dritter knapp vor Kevin Speigner und Herbert Karrer. Speigner kam dann, nach eine Kollision mit Herbert Karrer, mit einer verbogenen Spurstange in die Box. An der Spitze tobte der Kampf bis knapp vor Schluss. Bei einem Überrundungsmanöver hatte Patrick Weiss Pech und sofort war ihm der junge Deutsche entwischt.

Wedel gewann das Rennen vor Patrick Weiss und Herbert Karrer. Tobias Fischer, der einen Unfall in der Fahrerlagerkurve mit großem Können vermeiden konnte wurde guter Vierter.
Nach dem Rennen wurde dann im Parc Fermé bei der Nachkontrolle bei Patrick Weiss ein nicht regelkonformer Stabilisator auf der Vorderachse festgestellt und die Sportkommissare disqualifizierten den Salzburger. Somit erbte Karrer den zweiten Platz und Tobias Fischer den dritten Rang. Den BMW Silver Cup gewann Charly Habenbacher vor Rupert Weissenlehner und Gerhard Weiss.

Mini Cooper Cup, Rennen 1:

Matthias Jocher gewann nach der Poleposition auch das Rennen vor dem Tiroler Philipp Kluckner und dem Münchner Peter Hinderer.

Young Timer und Touring Car open bis 3000ccm, Rennen 1:

Polesetter Andreas Rehwald, BMW M3 E36 gewann auch das Rennen vor den Turbo Piloten Mario Huber und Manuel Meisinger, beide Seat Leon und Enz Coppola, Audi TT.
Manuel Reitberger holte sich mit dem Ford Focus die Klasse YT bis 2000ccm und Stefan Fuhrmann gewann vor seinem Sohn Stefan und Peter Zimmermann, alle BMW 325i die Klasse bis 2500ccm. Hinter Gesamtsieger Rehwald platzierten sich in der Klasse YT bis 3000ccm Gottfried Rampl und Miroslav Svec, alle BMW M3 E36.


Die Klasse der Young Timer Gruppe N Piloten bis 3600ccm holte sich Emiliano Peter, Porsche 997 vor Harald Schmid, Porsche Boxter und Markus Landlinger und Norbert Greger, beide BMW M3.
Sieger der Klasse TCO bis 2000ccm wurde Alexander Thrun vor Wolfgang Bauer, beide Renault Clio und Michael Finster, Ford Escort RS.

Formel Historic und Formel Young

Diesmal traten nur 15 Piloten in Salzburg zum Rennen an. Die könnten noch die Nachwehen sein vom  Unfall im Vorjahr auf der superschnellen Strecke, er wieder vielen Fahrern Respekt abverlangt.
Das Rennen verlief aber absolut toll und ohne Unfälle ab. Sieger wurde der Möglicher Michael Fischer, Formel Renault 2.0 vor Philipp Thiel, Dallara F3Y und Dominic Makolm Formel Renault 2.0.

Schnellster „historischer“ Pilot wurde Stefan Eisinger-Sewald, PRC Opel vor Daniel Hornung, Ralt RT3 F3 und Otto Flum, Reynard F3. Die Klasse der Formel Ford 1600 holte sich Peter Hinderer, Lotus 51 vor Rainer Rosenberg, Van Diemen.

Ravenol Endurance 1 Hour Race:

Die Wolken am Himmel verdunkelten sich zusehends aber es blieb trocken. Pünktlich um 16.30 Uhr wurde das Langstreckenrennen gestartet. Rupert Atzberger konnte sich mit seinem KTM GTX anfangs gleich an die Spitze setzen, gefolgt von Stephan Jocher und Josef Meyer, beide Porsche 991. Dies ging so bis zum Zwangsboxenstopp und Fahrerwechsel. In den Boxen brach zwischen der 35. und 25. Minute operative Hektik aus. Es gab Fahrerwechsel und es musste auch nachgetankt werden. In jedem Fall muss der Stopp genau 3 Minuten dauern. Nach dem Boxenfenster sortierte sich das Feld neu. Sieger wurden die Deutschen Atzberger / Still, KTM GT2 (er wurde während dem Rennen Vater (!) – herzliche Gratulation) vor Stefan Ertl, Porsche 991 und dem Duo Stephan Jocher, Porsche 991 / Alexander Lienau, Aston Martin.
Die Klasse Young Timer bis 2500ccm holten sich Fuhrmann / Fuhrmann vor Kalkert / Kalkert, beide BMW 325i. ie großen Young Timer über 2500ccm holten sich Andreas Rehwald / Gottfried Rampl, BMW M3 vor Markus Weege und Herwig Duller, beide BMW M3 E46. Die TCO bis 3000ccm gewannen Jocher / Kluckner vor Eismann Kluckner und Karl Hes, alle Mini Cooper JCW.

Classica Trophy:

Das traditionell gut besetzte Feld der Classica Trophy hatte drei Wertungsläufe. Die Teilnehmer müssen eine Basisrunde setzen und dann möglichst präzise diese Zeit dreimal erreichen. Da sind wirkliche Experten am Werk.

Classica Trophy Solowertung: Siegerin wurde die #‘Niederösterreicherin Brigitte Jaitner mit ihrem Porsche 924 vor dem Niederösterreicher Gerhard Braunegger, Alfasud Sprint und dem Burgenländer Nico Horvath, Porsche 911SC.

Classica Trophy Teamwertung: In der Teamwertung hat der Pilot noch einen „Navigator“ zur Seite. Diese Wertung holte sich die Salzburger Routiniers Herbert Margreiter / Konnie Aistleitner, Elva Courier vor dem jungen Salzburger Team Christopher Behensky / Lisa Hell, Alfa Romeo GTV 1750 und dem Team Frank / Schärf, Audi TT.

Die Rennläufe am Sonntag, 1. Mai 2022

BMW 325 Challenge und Mini Cooper Cup, Rennen 2

Lando von Wedel konnte sich gleich in Führung setzen, knapp vor Patrick Weiss und dem Thalgauer Lokalmatador Kevin Speigner. Leider erwischte es Patrick Weiss mit einem gebrochenen Schalthebel. Speigner konnte dann bald aufschließen auf Wedel und liefert ihm ein beherztes Duell. Es wechselte mehrmals die Führung, Speigner hatte dann mit einem tollen Manöver die Nase vorne und gewann sein erstes Challenge Rennen vor Lando von Wedel und Herbert Karrer. Die Silver Cup Wertung holte sich Gerhard Weiss vor Charly Habenbacher und Christian Graf von Wedel.


Das Rennen der Minis gewann der Deutsche Matthias Jocher, Mini Cooper JCW pro. Sieger der Klasse R56 wurde der Tiroler Philipp Kluckner vor Peter Hinderer und Thomas Eismann.

Formel Historic, Rennen 2

Sieg für den jungen Niederösterreicher Michael Fischer, Formel Renault 2.0 vor Philipp Thiel, Dallara F3Y und Stefan Eisinger-Sewald, PRD Opel. Das Rennen musste nach einem Unfall und einsetzenden Regen hinter dem Safety Car beendet werden.

Young Timer und Touring Car Open bis 3000ccm, Rennen 2

Unter sehr schwierigen Bedingungen, einsetzender Nieselregen, wurde das Rennen gestartet. Den besten Start erwischte der Salzburger Mario Huber mit dem Seat Leon, gefolgt vom Markenkollegen Manuel Meisinger und dem schnellsten Young Timer Andreas Rehwald, BMW M3 E36. Manuel Reitberger war als Gesamtfünfter bester 2-Liter Tourenwagen. Helmut Landherr holte sie die 2-Liter TCO Wertung vorn Alexander Thrun, beide Renault Clio und Michael Finster Ford.

Young Timer und Touring Car Open über 3000ccm, Rennen 2

Das Rennen der „großen Brummer“ wurde mit großer Spannung erwartet. Der Regen hat sich verflüchtigt, dennoch war die Strecke teilweise war die Strecke noch nass. Polesetter Sigi Kuzdas führt das Feld ins Rennen, gefolgt von Martin Oberndorfer, Ferrari 488 und der Porsche Armada, angeführt von Stephan Jocher, Porsche 991. Markus Weege, BMW M3 E46 setzte sich als schnellster Young Timer gleich hinter die Touring Car Open Piloten an der Spitze. Norbert Doppler hatte in der Schikane einen Unfall und löste einen Safety Car Einsatz in der 5. Runde aus.

Beim Restart setzt sich Martin Oberndorfer sofort in Führung, gefolgt von Sigi Kuzdas, BMW Alpina und Heinz Weissenbacher, Porsche 997. Pech hatte Markus Weege, der wegen einem technischen Defekt w.o. geben musste. Toni Stoiber und Stephan Jocher konnten sich noch die Plätze vier und fünf sichern.

Histo Cup K und STW bis 3000ccm, Rennen 2

Ein tolles und kompaktes Feld der historischen Tourenwagen setzte den Schlusspunkt am Salzburgring. Polesetter war auch in diesem Rennen der Opelfahrer Bernhard Schmidbauer vor Michael März, BMW 2002 und Nico Schuch, Opel Manta. Bianca Kalkert komplettierte die zweite Startreihe. Wolfgang Kaupp startete als letzter, weil er das Qualifying nicht fahren konnte.


Schmidbauer konnte sich sofort ein wenig absetzen und Nico Schuch machte gleich mächtig Druck auf Michael März. Die beiden Verfolger sind Anhang K Fahrzeuge und können dem STW Piloten ganz schön Druck machen. Das Trio lieferte eine tolle Show für die Fans. Wolfgang Kaupp konnte mit seinem STW Opel Kadett bereits in der sechsten Runde auf Platz drei vorfahren. Letztlich gewann Bernhard Schmidbauer vor Wolfgang Kaupp, beide STW Opel Kadett GTE und dem schnellsten Anhang K Piloten Michael März, BMW 2002 und Nico Schuch, Opel Manta. Die Klasse K bis 1000ccm war wieder ein Sieg von Bernhard Deutsch, Steyr Puch vor Christian Bernard, BMW 700 RS und Dieter Gerstl, Fiat Abarth 1000TCR.

Histo Cup K und STW über 3000ccm, Rennen 2

Wieder schwierige Bedingungen, leichter Nieselregen und eine relativ niedrige Temperatur verlangten den Fahrern viel Können ab. Sieger wurde der Deutsche Frank Vesella mit seinem Chevrolet Corvette vor David Becvar, Jaguar XJS und dem Saalfeldner Josef Schößwendter, Porsche 944 Turbo, der damit bester Porsche Classic Pilot wurde. Schnellster Anhang K Pilot wurde David Becvar vor Franz Wetzlmaier, BMW 535i und Jaroslav Rejka. Pech hatte er toll fahrende Porsche Pilot Manfred Niederhof, der an dritter Stelle liegend seinen Porsche 911 mit turboschaden abstellen musste. Josef Schößwendter, Porsche 944 Turbo gewann die Wertung der porsche Classic vor Markus Hufeld, Porsche 924 GTS und Gerhard Bruckmüller, Porsche 924.

Ein sehr spannendes Rennwochenende ging pünktlich um 17.00 Uhr zu Ende. Das nächste Rennen findet in zwei Wochen in Brünn von 13. bis 15. Mai 2022 statt.

Histo Cup Presse
Michael Steffny