Histo Cup Slovakiaring

Bericht Histo Cup Slovakiaring

Zum sechsten Saisonrennen des Histo Cups sind rund 150 Teams gekommen. Mit den 30 Fahrzeugen des Suzuki Cup Europe war mit 180 Fahrzeugen das Fahrerlager mehr als voll. Es musste sogar noch ein Platz vor dem Haupteingang kurzfristig adaptiert werden.

Ravenol 1H Endurance Race

Traditionell wurde das „Ravenol Endurance Sunset Race“ bereits am Freitag durchgeführt. 25 Teams nahmen unter wirklich schweren Bedingungen, 36 Grad mit hoher Luftfeuchtigkeit, das Rennen in Angriff.

Sieger wurde das Razoon Team Höfler/Pichler mit dem KTM GTX vor den Teamkollegen Olbert/Bräutigam und Drexel/Drexel, beide KTM X-Bow.

Schnellste Young Timer wurde das Team Duller Motorsport Kuzdas/Duller, BMW M3 E46 vor Greger/Huber, BMW E46/Seat und dem Team WSS Weiss/Weiss, BMW 325 Challenge.

Sieger der Historischen wurden Rico Fürtbauer/David Becvar, Ford GT40 und Jaguar XJS. Die kleine Klasse der TCO gewannen die Deutschen Karl/Kraus, Mini Cooper JCW vor Sampl/Prantl, Seat.

Hinter den Siegern der Young Timer bis 3000cc Weiss/Weiss platzierten sich das Team Braunstein/Speigner und Tobias Fischer, alle BMW 325i Challenge.

Der Abend klang dann bei kühleren Temperaturen gut gelaunt aus.

Am Samstag fanden Vormittag die ersten Qualifyings statt. Beim Qualifying der Young Timer verlor der Oberösterreicher Norbert Doppler seinen BMW und touchierte die Leitplanke und die Strecke musste vom Öl gereinigt werden. Durch Diesen Vorfall verzögerte sich das Vormittagsprogramm um rund 15 Minuten.

Die Rennen vom Samstag:

BMW 325 Challenge und Mini Cooper Cup

Polesetter war Tobias Weichenberger vor Patrick Weiss und Herbert Karrer. Lando von Wedel war im Qualifying nur Vierter. Der junge Deutsche Gesamtführende hatte einem Traumstart und lag sofort in Führung. Danach entbrannte ein toller Dreikampf der bis zur letzten Runde angehalten hat. Patrick Weiss gelang in der letzten Kurve der entscheidende Coup und gewann hauchdünn vor Weichenberger und Wedel. Herbert Karrer wurde Vierter vor Leon Unger und Gaststarter Georg Steffny.

Herbert Leitner und Stefan Fuhrmann jun. fielen in der Box aus. Rupert Weissenlehner beendete sein Debüt mit dem neuen Motor im Kiesbett.

Gerhard Weiss holte sich die E30 Cup Wertung vor Lukas Braunstein und Alfred Piesinger.

Sieger die Mini Cooper wurde der Münchner Peter Hinderer vor Philipp Kluckner und Benedikt Weber, alle Mini Cooper JCW.

Formel Young / Formel Renault 2.0

Polesetter Benjamin Dam, Formel Renault 2.0, konnte seiner Favoritenrolle wieder einmal gerecht werden und setzte sich sofort in Führung. Er siegt im ersten Rennen vor Philipp Thiel, Dallara Formel 3 und Alexander Talkanitsa, Formel Renault, 2.0.

Dam wurde Sieger der Formel Renault der jüngeren Periode 2 vor Alexander Talkanitsa und dem jungen Alexander Geier aus Salzburg. Michael Fischer gewann die Wertung der älteren 2.0 Formel Renault (Periode 1) vor Alexander Fritz und Leopold Matouschek, alle Tatuus FR 2.0.

Historische Tourenwagen, Anhang K und STW und Porsche Classic Cup

Polesetter Erich Petrakovits, Ford Capri Gruppe 5 setzte sich sofort in Führung vor den beiden Schweizern Beat Gubler, Dodge Challenger und Urs Metzger, Plymouth Barracuda gefolgt von den schnellsten Anhang K Piloten David Becvar, Jaguar XJS und Günter Schmidt, Porsche 911SC und Jaroslav Rejka, Jaguar XJS. Günter Schmidt bekam Probleme mit seinem Porsche und fiel bis zum 17. Platz zurück. Bernhard Schmidbauer, Opel Kadett GTE, seigte groß auf und lieferte sich mit dem schnellsten Porsche Piloten, Josef Schößwendter einen tollen Kampf.

Erich Petrakovits siegt knapp vor Urs Metzger und David Becvar, der damit auch schnellster Anhang K Pilot wurde. Beat Gubler, viel ein wenig zurück, konnte jedoch den dritten Platz der STW Wertung gerade noch verteidigen. Petrakovits, Metzger und Gubler bekamen nach dem Rennen je 20 Sekunden Strafe wegen „Junpstart“. Somit gewann David Becvar das Rennen vor Petrakovits und Metzger.

Bernhard Schmidbauer, Opel gewann die Klasse STW bis 2500ccm vor Markus Kalkert und Thomas Herterich, beide BMW 325i. Dominik Makolm gewann die Klasse K bis 2000ccm vor Franz Kerzner, beide Ford Escort und Nico Schuch, Opel Manta A. Thomas Lehner holte sich die Klasse STW bis 1600ccm vor Klaus Holzinger, beide Alfasud Sprint.

Der Tiroler Christian Bernard, BMW 700RS gewann die Klasse bis 1000ccm vor Josef Heinrich, BMW und Bernhard Deutsch, Steyr Puch 650 TR.

Die Porsche Classic Wertung gewann Thomas Brditschka vor Gerhard Bruckmüller, Gero Laßnig und Sven Pott, alle Porsche 924/944.

Young Timer und TCO über 3000ccm

Die beiden Serien wurden aufgeteilt in Rennen bis und über 3000ccm weil mehr Starter waren als in einem Rennen erlaubt sind.

Siegfried Kuzdas, BMW Alpina setzt sich sofort an die Spitze, gefolgt von Manuel Süßenguth, Porsche 991 und Martin Koch, KTM GT4 und Gustav Engljähringer, Porsche 991. Gegen Rennmitte verabschiedete sich Martin Koch aus der Spitzengruppe, hinter Süßenguth platzierten sich Gustl Engljähringer und Hannes LaFix, beide Porsche 991. In der siebten Runde übernahm Manuel Süßenguth von Sigi Kuzdas die Führung. So war der Zieleinlauf.

Bei der Nachkontrolle wurde festgestellt, dass Süßenguth nicht regelkonforme Reifen montiert hatte und somit disqualifiziert wurde.

Somit gewann Sigi Kuzdas das Rennen vor Max Grip, KTM GT4 und Gustl Engljähringer. Die KTM X-Bow Elite Klasse vor Daniel Drexel und Clemens Drexel.

Schnellster Young Timer Pilot wurde Toni Stoiber, Porsche 997 vor Christoph Gürtler, BMW V8 und Vlastimil Pavlik, Ferrari. Philipp Mattersdorfer holt sich die Klasse YT bis 3600ccm vor Norbert Greger, beide BMW M3 E46 und Markus Landlinger, BMW M3 E36.

Young Timer und TCO bis 3000ccm

Polesetter Andreas Rehwald, BMW M3 E36 hat sich für dieses Rennen viel vorgenommen. Er setzte sich auch gleich in Führung vor Marion Huber, Seat und Gottfried Rampl, BMW M3 Compact der jedoch gleich in der Runde 3 Dominik Klima, Honda passieren lassen musste.

Rehwald gewann das Rennen als schnellster Young Timer vor Mario Huber, Seat (1. TCO) und Dominik Klima (2. YT), gefolgt von Julo Koncek, Opel Vectra (3. YT). Wolfgang Bauer und Helmut Landherr, beide Renault Clio lieferten sich wieder das bekannte Duell auf Augenhöhe.

In der Klasse bis 1600ccm gab es wieder einen sehr erfrischenden Kampf um die Podiumsplätze. Pavol Jajkay, Peter Nemsila und Jan Filip lieferten sich sehenswerte Duelle.

Rehwald gewinnt die YT 4 (bis 3000cc) vor Gottfried Rampl und Miroslav Svec, alle BMW M3. Hinter dem Sieger der Klasse TCO 2.0 Turbo, Mario Huber wurde Helmut Neisser, Mazda MX Turbo Zweiter. Die Young Timer bis 2000cc gewinnt Dominik Klima vor Juli Koncek und Adrienn Szegfü, BMW Compact. Helmut Landherr gewinnt vor Markenkollegen Wolfgang Bauer und Nina Prantl die Klasse TCO bis 2000cc.

Formel Historic

Roman Pöllinger, Formel 3 Libre, übernahm bald die Führung vor Daniel Hornung, Ralt F3 und Otto Flum, F3 Libre und Peter Peckary, PRC. Flum bekam auch Probleme so gewann Pöllinger vor Hornung und Peckary.

Thomas Matzelberger gewann die Klasse der ganz alten Formel 1 Fahrzeuge vor Ingo Strolz, beide Cooper Climax. Die Spotwagen Klasse gewann Peter Peckary vor Georg Panzenböck und Georg Böhringer, alle PRC. Stefan Eisinger ist bereits in der ersten Runde liegen geblieben.

Roman Pöllinger gewann die Formel Libre vor Walter Vorreiter, Ralt und Otto Flum. Daniel Hornung siegte in der historischen Formel 3 vor Günther Sturm. Christian Frenslich holt sich mit seinem Van Diemen die Formel Ford 1600 Wertung und Robert Waschak die Formel Vau. Christian Windischberger holte sich die ältere Formel Renault Wertung.

Nach der Gastserie, dem Suzuki Cup hatten die Classica Trophy noch ihren zweiten Wertungslauf. Am Sonntagfrüh folgt Lauf Nummer 3.

Pünktlich um 18.00 Uhr findet die Siegerehrung aller Rennen beim Podium statt.

Classica Trophy

Die erste Entscheidung am Sonntag fiel nach dem dritten Wertungslauf der Classica Trophy. 24 Teams bzw. Fahrer sind zu den drei Wertungsläufen angetreten.

Die Solowertung gewann der Burgenländer Niki Horvath mit seinem Porsche 911 mit 761 Punkten vor Gerhard Braunegger, Alfa Sud Sprint 943 Punkten und Peter Jaitner, Opel Manta mit 1120 Punkten.

Die Teamwertung, Fahrer und Co Pilot, gewannen die Salzburger Herbert Margreiter / Konnie Aistleitner, Alfa Romeo Spider mit 224 Punkten vor den Landsleuten Christopher Behensky / Lisa Hell, Fiat 124 mit 260 Punkten und dem Team Frank, Audi TT mit 782 Punkten.

BMW 325 Challenge und Mini Cooper Cup

Was für ein Rennen! Polesetter Tobias Weichenberger dreht es in der ersten Kurve und musste dem Feld nachhetzen. Lando von Wedel übernahm die Führung vor Herbert Karrer, Herbert Leitner und Patrick Weiss. In Runde 3 touchierte Weiss Herbert Leitner und beide konnten das Rennen nicht fortsetzen. Wedel und Karrer lieferten sich ein erbittertes Duell auf Augenhöhe, diesmal gewann Herbert Karrer knapp vor Wedel. Dahinter konnte sich Georg Steffny bis zur letzten Runde an dritter Stelle halten, doch dann konnte Weichenberger noch ein entscheidendes Überholmanöver starten und somit den letzten Podiumsplatz ergattern.

Gerhard Weiss konnte die E30 Cup Wertung für sich entscheiden vor Rupert Weissenlehner und Lukas Braunstein.

Die Mini Cooper konnte der Tiroler Routinier Philipp Kluckner gewinnen. Zweiter wurde Peter Hinderer vor Karl Kraus. Die R53 Wertung gewann Karl Hes.

Young Timer und TCO über 3000ccm

Das Duo Sigi Kuzdas/Daniel Keilwitz, BMW Alpina mussten aus der letzten Reihe starten, weil sie kein Qualifying fahren konnten. Es dauerte nicht lange bis Daniel Keilwitz die Führung im Rennen übernahm und überlegen gewinnen konnte. Zweiter wurde Max Grip, KTM GT-4 vor Ralf Ott, beide KTM GT-4.

Christoph Gürtler, BMW V8 war der schnellste Young Timer, gefolgt von Vlastimil Pavlik, Ferrari und Norbert Greger, BMW M3 E46. Der im Rennen Drittplatzierte Manuel Süßenguth wurde aus der Wertung genommen, weil falsche Reifen auf dem Fahrzeug montiert waren. Die KTM Elite Wertung holte sich Daniel Drexel vor Michael Bräutigam.

Formel Historic, Rennen 2

Polesetter setzt sich mit seinem Reynard F3-Libre gleich in Führung, gefolgt von Walter Vorreiter und Daniel Hornung. Vorreiter fällt leider in der zweiten Runde aus. Peter Peckary erwischte einen tollen Start und setzte sich in der zweiten Runde in Führung vor Hornung und Norbert Fritz.  Zwischen Peckary, PRC und Hornung, Ralt F3 entbrannte ein toller Zweikampf im Hundertstelbereich.

Ingo Strolz fällt mit seinem Cooper Climax leider in der fünften Runde mit einem technischen Schaden aus. Ein tolles Rennen fuhr Otto Flum, der mit seinem Formel 3-Libre bis auf den vierten Gesamtrang nach vorne fuhr.

Der führende Peter Peckary ist in der 8. Runde, ohne Fremdverschulden, in einen Reifenstapel gefahren und es musste mit der roten Flagge abgebrochen werden. Dem Fahrer geht es gut. Das Rennen wurde nicht mehr gestartet, die Wertung wird von der 7. Runde genommen. Somit siegte Peter Peckary vor Daniel Hornung und Norbert Fritz.

Histo Cup K, STW und Porsche Classic Cup

Die beiden „Amerikaner“ setzten sich sofort an die Spitze des Feldes, Urs Metzger, Plymouth Barracuda und Beat Gubler, Dodge Challenger, gefolgt von den schnellsten Anhang K Piloten David Becvar und Jaroslav Rejka, beide Jaguar XJS sowie dem Salzburger Josef Schößwendter, Porsche 944 Turbo und Günter Schmidt, Porsche 911SC.
Urs Metzger gewann das Rennen vor David Becvar, der den Schweizer Beat Gubler in der letzten Runde noch überholen konnte.

Der Deutsche Thomas Herterich gewann die STW Klasse bis 2500ccm vor und Bianca Kalkert, beide BMW 325i und Bernhard Schmidbauer, Opel Kadett. Dominik Makolm, Ford Escort gewann die Klasse K bis 2000cc vor Nico Schuch, Opel Manta A. Thomas Lehner gewann die Klasse STW bis 1600cc vor seinem Markenkollegen Klaus Holzinger, beide Alfasud Sprint.

Schnellste Porsche Classic Cup Pilot ist Ronald Lackner vor Gerhard Bruckmüller und Gero Laßnig, alle Porsche 924/944. Alfred Weissengruber musste seinen BMW 635i in der 6. Runde in der Box abstellen. Günter Schmidt gewann die Klasse K bis 3600cc vor Josef Schößwendter und Weissengruber. Christian Bernard, BMW 700RS hielt die Fahnen für die 1000er Klasse hoch!

Formel Young und Formel Renault 2.0

Polesetter Benjamin Dam vom Team Hoffman Motorsport setzt sich sofort in Führung vor dem jungen Salzburger Alexander Geier und Michael Fischer, der den Weissrussen Alexander Talkanitsa überholen konnte.

Der Formel 3 Pilot Philipp Thiel kämpft massiv mit technischen Problemen und fällt weit zurück. Dam und Geier setzten sich ab, dahinter mit Michael Fischer und Talkanitsa ein weiteres Duell. Fischer ist der schnellste Pilot aus der Periode 1 der Formel Renault. Martin Jakubowics, ein Heimkehrer in den Histo Cup, musste leider in der 5. Runde an die Box.  Der Neuling Vaclav Lausman aus Tschechien kommt immer besser zurecht und setzt Talkanitsa unter Druck.

Benjamin Dam baut mit seinem Sieg die Gesamtwertung auf Alexander Geier aus. Michael Fischer holt sich die Wertung in der Periode 1 vor Alexander Fritz und Leopold Matouschek. Philipp Thiel konnte die F3 Wertung gewinnen.

Young Timer und TCO bis 3000cc, Rennen 2

Polesetter war diesmal der jung Mario Huber, Seat TCR vor Andreas Rehwald, BMW M3 E36 und Lokalmatador Julo Koncek, Vauxhall Vectra. Die beiden Deutschen Helmut Landherr und Wolfgang Bauer, beide Renault Clio kämpften sich bis zu den Plätzen vier und fünf vor. Mario Huber siegt vor Rehwald und Koncek!

Der slowakische Mazda MX 5 Cup, die in der Klasse YT bis 1600cc fahren, lieferten auch hier in der Heimat ein tolles Rennen ab. Pavol Jajkay siegte vor Peter Nemsila und Jan Filip.

Pünktlich um 16.50 Uhr beendet Rennleiter Harald Lehner die Veranstaltung. Das Nächste Histo Cup Rennen findet in Salzburg von 17. bis 19. September 2021 statt.

Rennergebnisse im Detail  unter https://speedhive.mylaps.com/