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Unter der Patronanz von RSC wurde das „Historic Race Pannoniaring“ wehr erfolgreich veranstaltet. Rund 160 Teams kamen nach Ungarn. Sowohl die Einreise als auch die Heimreise war problemlos möglich, man sah keine Maskierten mehr!


Am Freitagabend fand ein tolles Open-Air-Konzert der „Bottles“ statt, die tolle Stimmung mit der Boogie-Woogie Musik ins Fahrerlager brachten. Organisiert wurde das „Sommerfest“ von Michel Purkhart (Trade & Service) mit Mithilfe von MS-Insider, Histo Cup und Point S Reifen Steffny. Mittendrin auch Silvia Purkhart, die am Freitag ihren 60er gebührend feierte!

Pünktlich um 24.00 Uhr wurde die Musik beendet um allen Teams die notwendige Nachtruhe zu ermöglichen. Manche feierten noch ein wenig weiter, aber alles im Rahmen und vor allem ruhig und friedlich.

In der Folge die Rennberichte:

Historische Fahrzeuge Anhang K, STW und Porsche Classic Cup

Rennen 1:

Rico Fürtbauer landete mit seinem Ford GT40 einen überlegenen Start/Ziel Sieg vor Urs Metzger, Plymouth Barracuda und dem Tschechen David Becvar, Jaguar XJS, der damit auch die Anhang K Wertung vor seinem Landsmann Jaroslav Rejka und Franz Wetzlmaier, BMW 535 gewann. Bernhard Schmidbauer, Opel Kadett GTE holte sich als Dritter der STW auch die Klasse bis 2500ccm vor Markus Kalkert und Thomas Herterich, BMW 325i.

Schnellster Porsche Classic Pilot war Erich Bartoschka, Porsche 944 Turbo vor Alexander Menhofer, Porsche 911RS und Peter Hollerer, Porsche 924S.

Rennen 2:

Der Ford GT40 Pilot Rico Fürtbauer gewann auch das zweite Rennen vor Urs Metzger, Plymouth Barracuda und dem jungen Nico Bartoschka, der den Porsche 944 Turbo von seinem Vater übernommen hat. David Becvar, Jaguar XJS gewann die Kategorie der Anhang K Piloten vor Franz Wetzlmaier, BMW 535i und Marcus Lipp, Alfa Romeo GTV. Jaroslav Rejka musste in der 7. Runde w.o. geben, dennoch erhielt er ein paar Punkte die wieder zur Gesamtführung reichen. Die Klasse der 1000er Piloten holte sich der Tiroler Christian Bernard, BMW 700RS vor Gerhard Mühlparzer, Steyr Puch 650TR. Ein rabenschwarzes Wochenende erlebte das „Puch-Urgestein“ Bernhard Deutsch, der mit einem kapitalen Motorschaden nach Hause fahren musste.

Jaroslav Rejka, Jaguar führt in der Gesamtwertung knapp vor Franz Wetzlmaier, BMW 535, Christian Bernard, BMW 700RS und  dem Team Josef und Thomas Schößwendter, Porsche 944 Turbo

Young Timer und Touring Car Open

Rennen 1:

Siegfried Kuzdas, BMW Alpina gewann das Rennen vor der KTM Armada mit Christian Schäfer, KTM Elite und „Max Grip“ KTM GT4 sowie Daniel Drexel, KTM Elite. Drexel hätte an sich gewonnen, fasste aber eine Zeitersatzstrafe wegen verlassen der Rennstrecke „track limit“ aus.

Die große Klasse der TCO gewann damit Sigi Kuzdas vor Dominic Tiroch, Chevrolet Camaro und Gustav Engljähringer, Porsche 911.2. Die KTM-X-Bow Elite Klasse gewann Christian Schäfer vor Daniel Drexel und Otmar Hacker. Die Klasse TCO4 bis 3800ccm holte sich Max Grip vor Günther Alth, Porsche 997 GT3 Cup.

Mario Huber, Seat Leon holte sich die Klasse TCO 2000 Turbo vor Helmut Neisser, Mazda MX5. Wolfgang Bauer, Renault Clio gewann die TCO bis 2000ccm vor Reini Sampl, Seat Ibiza und Leonhard Gappmayer, Fiat 500.

Schnellster Young Timer war Gerhard Flenreiss, Porsche 996 vor Andreas Rehwald, BMW M3 E36 und Manuel Reitberger, Ford Focus ST 170, der damit auch die Klasse bis 2000cc gewann.

Peter Nemsila holte sich mit dem Mazda Mx5 die Klasse bis 1600ccm vor Michael Rausch, VW Lupo und Jan Filipp, Mazda MX5.

Rennen 2:

Daniel Drexel, KTM X-Box Elite revanchierte sich im zweiten Rennen und landete einen feinen Gesamtsieg vor seinem Markenkollegen Christian Schäfer und dem schnellsten Young Timer Piloten Markus Weege, BMW M3 E46GTR, der damit auch die Young Timer Wertung vor Philipp Mattersdorfer, BMW M3 E46 und Gerhard Flenreiss, Porsche 996 GT3 Cup gewann. Pech hatte Sigi Kuzdas, der jedoch gerade noch ein paar Punkte ergattern konnte.

Michael Finster holte sich die TCO Klasse bis 2000ccm vor Wolfgang Bauer, Renault Clio und Leonhard Gappmayer, Fiat 500.

Die spannende Young Timer Klasse bis 1600ccm gewann im zweiten Rennen abermals Peter Nemsila vor seinen Landsleuten Pavol Jajkay und Jan Filip alle Slowakei und Mazda MX5.

Die Young Timer Gesamtwertung führt nach 5 Bewerben der Deutsche Emiliano Peter, Porsche 997 vor den Slowakischen Fahrern Pavol Jajcay und Peter Nemsila, beide Mazda MX5, an.

Die TCO Gesamtwertung führt der KTM Pilot Daniel Drexel vor dem Duo Sigi Kuzdas/Daniel Keilwitz, BMW Alpina und dem Oberösterreicher Mario Huber, Seat Leon TCR.

BMW 325 Challenge und Mini Cooper, Rennen 1

Rennen 1:

Polesetter Lando von Wedel konnte die Position gleich ausnützen und setzte sich in Führung vor Tobias Weichenberger und Herbert Karrer. Bis zur fünften Runde entbrannte hinter dem Führungstrio ein packender Kampf um die Plätze, Alexis Wedel, Herbert Leitner, Leon Unger und Stefan Rauscher waren die Darsteller. Rauscher und Unger gerieten letztlich aneinander. Rauscher bog so unglücklich ab, dass er die Reifenstapel touchierte und sich überschlug. Das Rennen wurde mit der roten Flagge unterbrochen. Auch den Restart konnte Lando Wedel für sich entscheiden. Alles schien für den jungen Deutschen gelaufen sein, doch dann wurde er langsamer, ein gebrochener Kipphebel vereitelte einen erneuten Sieg des Gesamtführenden der BMW Challenge. So gewann Tobias Weichenberger vor Patrick Weiss und Herbert Karrer.


Die BMW E 30 Cup Wertung holte sich Gerhard Weiss vor Christian Wedel und Stefan Fuhrmann jun. Der damit bei seinem ersten Rennen gleich einen Podiumsplatz erringen konnte.

Die Mini Cooper Wertung holte sich der Deutsche Peter Hinderer vor dem Tiroler Matthias Rainer-Pranter.

Rennen 2:

Nach dem Qualifying wurde im Parc Fermé beim Fahrzeug von Walter Braunstein eine zu große Drosselklappe festgestellt und die Sportkommissare erteilten ihm ein Startverbot im zweiten Rennen. Das Rennen am Sonntag war eine klare Sache für Lando Wedel. Um den zweiten Platz gab es einen rundenlangen Kampf zwischen Leon Unger und dem jüngeren Bruder von Lando, Alexis Wedel. Dieser konnte mit einem feinen Überholmanöver in der letzten Runde den zweiten Platz erringen und bis ins Ziel retten. Unger wurde Dritter vor Herbert Leitner, der sich tapfer schlug, mit wenig Benzindruck in den Kurven. Patrick Weiss hat mächtig Glück bei einem Abflug mit gebrochenen Querlenker.


Die BMW E30 Wertung holte sich Gerhard Weiss vor Lukas Braunstein. Daniel Braunstein und Alfred Piesinger gerieten aneinander und landeten beide im Kiesbett.

Die Mini Cooper Wertung holte sich diesmal Matthias Reiner-Pranter vor Peter Hinderer, der trotzdem damit die Gesamtführung im Cup übernommen hat.

In der BMW 325 Challenge Gesamtwertung führt Lando von Wedel vor Herbert Karrer und dem Team Tobias Weichenberger / Natalie Horvath. Die Cup Wertung führt Gerhard Weiss vor Christian von Wedel und exaequo Rupert Weissenlehner und Walter Braunstein an.

Formel Historic

Rennen 1:

Der Wiener Stefan Eisinger-Sewald gewann mit seinem PRC das Rennen vor Walter Vorreiter, Ralt RT31 Formel 3 und Daniel Hornung, Ralt RT 3 Formel 3.

Hinter Eisinger platzierten sich Georg Panzenböck und Georg Böhringer, beide PRC in der Sportwagen Klasse.

Daniel Hornung holte sich die Formel 3 Klasse vor Otto Flum, Reynard und Karl Neumayer, Dallara. Die Formel Libre gewann Walter Vorreiter vor Roman Pöllinger, Reynard. Dieter Schwarz holte sich die Opel Lotus Klasse vor Helmut Scheuch. Christian Windischberger siegte in der Klasse Formel Renault vor Evita Stadler. Christin Frenslich gewann die Formel Ford 1600 und Robert Waschak holte sich die die Formel Vau.

Rennen 2:

Auch das zweite Rennen war eine klare Sache für den Wiener Stefan Eisinger-Sewald mit seinem PRC. Walter Vorreiter wurde Zweiter vor dem schnellsten Formel 3 Piloten Daniel Hornung, der damit auch die Gesamtführung der Formel Historic verteidigen konnte. Die übrigen Klassensieger waren identisch mit dem ersten Rennen.

Daniel Hornung Ralt RT3 F3 führt die Gesamtwertung vor Stefan Eisinger-Sewald, PRC Opel und Robert Waschak, Formel Vau an.

Formel Young:

Rennen 1

Benjamin Dam gewann das erste Rennen vor Alexander Geier, beide Formel Renault und Philipp Thiel, Dallara F3.
Hinter Dam und Geier platzierte sich Hannes Gsell als Dritter der Formel Renault der Periode 2. Die Periode 1 Wertung holte sich der junge Ungar Ruben Kun vor seinem Landsmann Patrik Stern und dem Osttiroler Lukas Niedertscheider.

Rennen 2

Der junge Niederösterreicher Benjamin Dam vom Team Hoffmann Motorsport gewann mit seinem Formel Renault auch das zweite Rennen vor dem jungen Ungarn Ruben Kun und Hannes Gsell.
Der Ungar Ruben Kun gewann die Periode 1 Wertung der älteren Fahrzeuge vor seinem Landsmann Patrik Stern und dem Niederösterreicher Alexander Fritz, alle Tatuus.
Die Periode 2 ging an Dam vor Hannes Gsell und Alexander Talkanitsa. Der junge Salzburger Alexander Geier wurde „nur“ Vierter, da es im Qualifying nicht so gelaufen ist wie gewünscht.
Philipp Thiel holte sich die Formel 3 mit seinem Dallara vor Tobias Keindl und führt auch die F3 Gesamtwertung an.

Benjamin Dam führt im Gesamtklassement vor Alexander Geier und Hannes Gsell, alle Formel Renault Periode 2. Die Periode 1 Wertung führen das Duo Michael und Markus Fischer vor Alexander Fritz und Leopold Matouschek, alle Formel Renault Tatuus, an.

Ravenol 1-H Endurance Race

Das Team Go Pinkie Go (Gustav Engljähringer / Martin Niedertscheider) gewannen mit dem Porsche 991.2 das Rennen vor Duller Motorsport (Herwig Duller / Sigi Kuzdas), BMW M3 E46 (schnellste Young Timer) und dem Team MediCare (Flenreiss / Schmid) Porsche 996 GT3 Cup.

Die Klasse Young Timer bis 3000ccm gewannen Vater und Sohn Weiss vor Tom´s Car Service (Thomas Herterich) und den „Braunsteinen“, alle BMW 325i Cup. Das Team Gotcha (A. Wedel / L. Wedel) wurden mit einem Kopfdichtungsschaden noch Vierte und verteidigten damit die Gesamtführung.

Classica Trophy

Solowertung: Niki Horvath, Porsche 911SC gewann die Wertung der Solofahrer vor Brigitte Jaitner, Porsche 924 und Peter Jaitner, Opel Manta B.
Brigitte Jaitner führt in der Gesamtwertung knapp vor Peter Jaitner und Manfred Schiedauf.

Teamwertung: Wieder ein sicherer Sieg für die Salzburger Herbert Margreiter / Konnie Aistleitner, Alfa Romeo Spider vor den Tschechen Michal Pavlik Monika Li Leonardo, Morgan und Wolfgang Jauch / Gregor Neulinger, Opel Manta A. Pech hatte das Duo Frank / Schärf, die nur im zweiten Rennen zu Punkten kamen aber dennoch hinter Margreiter/Aistleitner und Pavlik/di Leonardo am dritten Gesamtrang platziert sind.